Instrumente

Drums – Die Trommeln:

 

Bass

 

Der Bass ist die größte Trommel im Ensemble.

Der Basstrommler – Bassdrummer ist das Herzstück einer Band. Der Spieler gibt den Takt an, nach dem sich alle richten müssen. Der „Fuß“ des Pipemajors ist dabei die wichtigste Orientierung des Bassspielers. Mit dem Fuß zeigt der Pipemajor schon vor Beginn eines Stückes an, wie der Rhythmus sein soll. Wir haben das Glück, dass uns zur Zeit zwei Bassspieler unterstützen. Sie schreiben ihre Noten überwiegend selbst.

Snare oder Side:

 

Die Trommel ist mit harten Fellen stramm gespannt. Unter dem Fell befindet sich ein Schnarrteppich aus fein verwobenen Ketten. Hierdurch wird der Membran ein „Rasseln“ oder „Schnarren“ hinzugefügt. Deshalb wird die Trommel auch Snare Drum genannt. Sie wird mit Stöcken gespielt, den Sticks. Sie sind etwas kräftiger als die normalen Snare-Sticks für Schlagzeug. Als Snaredrummer unterstützt Du die Dudelsäcke auch melodisch und setzt Akzente, um die Melodie anzureichern. Die Stöcke werden dabei teilweise in sehr hohen Frequenzen über das Fell geführt. Hohe Konzentration, Präzision, Rhythmusgefühl und Musikalität sind unabdingbar, um diese Trommel zu beherrschen.

 

Tenor:

 

Die Tenordrum befindet sich klanglich zwischen der großen Basstrommel und der kleineren Side Drum wieder. Sie ist im Grunde akustisch unbedeutend, wenn die Dudelsackspieler und Snare ihre Melodien präsentieren und die Bass den Takt schlägt. Deshalb spielen Tenor Trommeln mehr dort, wo die Musik nicht spielt, nämlich in der Luft. Hierzu wird das sogenannte „Flourishing“ durchgeführt. Es handelt sich um eine Art Lufttanz mit den Händen. Gleichwohl müssen Tenordrummer den Takt halten und ihre Musikalität durch eine Kombination aus Schlagen und Choreografie unter Beweis stellen.

 

Sofern der Instrumentenwunsch nicht eindeutig ist, beginnt der Nachwuchs als Tenordrummer. Dieser Start ermöglicht den besten Zugang zur schottischen Musik. Die Investitionen in Material halten sich in Grenzen. Nach erfolgreichem Üben, ca. 3-5 Monate nach Start, kann in einer Prüfung nachgewiesen werden, dass die Grundlagen geübt und verstanden wurden. In Absprache mit Leading Drummer und Pipemajor kann sich die junge Spielerin oder der junge Spieler für ein anderes Instrument entscheiden oder die Kenntnisse im Tenor Drum Spielen weiter perfektioninieren.

 

Great Highland Bagpipe – Dudelsack:

 

Die Great Highland Bagpipe ist das Juwel jeder Pipe &  Drum-Band. Zumal unsere Dudelsackspieler ja auch einzeln auftreten und mit ihrem individuellen Spiel bereits ganze Säle bezaubern können. Der Dudelsack, auch als Sackpfeife bezeichnet, erzeugt einen hohen durchdrigenden Grundton, der jeden berührt. Die Great Highland Bagpipe hat drei Bordunpfeifen, aus denen die verschiedenen Tonarten erklingen.

 

Wikipedia beschreibt die Königin aller Instrumente so: Zitat Anfang: „Ein Bordun gibt einen stets gleich bleibenden Ton von sich, der in der Tonart zu der Spielpfeife passen muss. Hierzu erfolgt die Luftzufuhr zu allen Pfeifen aus einem Luftsack aus abgedichtetem Leder oder Synthetikmaterial, manchmal auch aus einer ganzen Tierhaut, der vom Spieler durch einen Blasebalg oder mit dem Mund durch ein Anblasrohr aufgeblasen wird. Bei fast allen Sackpfeifen sorgt ein Rückschlagventil aus Leder dafür, dass die eingeblasene Luft nicht zurückströmen kann, wenn der Spieler Atem holt bzw. den Blasebalg aufzieht. Der Sack wird mehr oder weniger mit den Armen gegen den Körper zusammengedrückt, um einen möglichst konstanten Luftdruck im Sack aufrechtzuerhalten, unabhängig von der Stärke der eingeblasenen Luft und der über die Pfeifen wieder aus dem Sack ausströmenden Luft. Zitat Ende.

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